Die Erdarbeiten sind abgeschlossen
Zwei Monate ist es nun her, dass wir bei Schnee und Eis mit dem Bagger im Garten gearbeitet haben. Ohne Frage hatten wir nicht das beste Wetter, konnten aber trotzdem fast alle Aufgaben von unserer Liste abarbeiten: Pflanzlöcher und -gräben für Hecken und Obstbäume ausheben, Strom- und Wasserleitungen verlegen, diverse große Steine ausgraben und auf dem Grundstück verbringen, die Stümpfe der alten Buchenhecke ausgraben ...
Und nachdem das alles erledigt war, gab es auch weiterhin viel zu tun. Der Bauzaun am Haus ist einer Benjeshecke gewichen, die uns künftig alles Schnittgut von Stauden und Gehölzen abnehmen wird und für Wildtiere und Vögel ein Zuhause bietet. Ich habe Zaunpfähle für die Wildblumenwiese gesetzt, Loch für Loch mit einem Erdbohrer in schottrigen Boden; habe Erde für ein leichtes Saatbett verteilt und die Samen breitwürfig ausgesät. Die zahllosen Findlinge, die ihrem Namen alle Ehre machten und die wir in der Erde fanden, rahmen nun einen großen Sitzbereich für gemütliche Abende an der Feuerschale ein. Drumherum haben wir das Erdniveau mit 25 Tonnen Mutterboden angehoben und ich habe Rosen, Stauden und Gräser gepflanzt. Und auch die ersten Nutzpflanzen sind eingezogen: Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren.
Und so steigt die Vorfreude auf den Vollfrühling und den Sommer, wenn die braune, kahle Erde endlich verschwindet, wenn wir über satten Rasen laufen statt über Sand und Schotter, wenn wir im Vorbeigehen von den Beeren naschen, abends am Lagerfeuer die Sterne bestaunen und dem Ruf der Käuzchen lauschen, oder tagsüber in der Hängematte unter den mächtigen Eichen liegen.